HEIDENHAIN-Winkelmessgeräte
zeichnen sich durch hohe Genauigkeiten im Winkelsekunden-Bereich und
darunter
aus.
Einsatzbeispiele:
- Rundtische von Werkzeugmaschinen
- Schwenkköpfe von Werkzeugmaschinen
- Spindelorientierung
- C-Achsen bei Drehmaschinen und
Senkerodiermaschinen
- Zahnradmessmaschinen
- Druckwerke bei Druckmaschinen
- Spektrometer
- Teleskope
Man
unterscheidet dabei drei
verschiedene mechanische Konstruktionsprinzipien:
Winkelmessgeräte
mit Eigenlagerung,
Hohlwelle und integrierter Statorkupplung.
Die
konstruktive Anordnung der
Statorkupplung bewirkt, dass die Kupplung bei einer
Winkelbeschleunigung der
Welle nur das aus der Lagerreibung resultierende Drehmoment aufnehmen
muss.
Winkelmessgeräte RON, RPN und RCN weisen daher
ein gutes
dynamisches Verhalten auf.
Durch die integrierte Statorkupplung enthält die angegebene
Systemgenauigkeit
auch Abweichungen der Wellenankopplung.
Weitere Vorteile:
- kurze Bauform und geringer Einbauraum
- Hohlwellen bis 60 mm zur Durchführung von
Versorgungsleitungen etc
- C-Achsen bei Drehmaschinen
- einfache Montage
Winkelmessgeräte
mit Eigenlagerung, für separate
Wellenkupplung. Winkelmessgeräte mit Vollwelle ROD eignen
sich besonders
für Anwendungen mit höheren Drehzahlen oder bei denen
größere Anbautoleranzen
gefordert sind. Über die Kupplungen lassen sich zur wellenseitigen
Kopplung
Axialtoleranzen bis zu
± 1mm realisieren.
Winkelmessgeräte
ohne Eigenlagerung
Die
Winkelmessgeräte ohne
Eigenlagerung (Einbau-Winkelmessgeräte) ERA und ERO
sind zum
Einbau in Maschinenelemente oder Vorrichtungen vorgesehen. Sie eignen
sich für
folgende Anforderungen:
- große Hohlwellendurchmesser (bis zu 10 m
mit
einer Bandlösung)
- hohe Drehzahlen bis zu 40000 min–1
- kein zusätzliches Anlaufdrehmoment durch
Wellendichtringe
- Segmentlösungen
Das
magnetische Einbau-Messgerät ERM
eignet sich für den Einsatz an Achsen mit geringeren
Genauigkeitsanforderungen;
z.B. die C-Achse an Drehmaschinen oder Hilfsachsen. |